Tiergestütze Pädagogik

 

Der Kinderpsychologe Boris Levinson bemerkte in den 1960er Jahren die therapiestützende Wirkung seines Hundes. Er gilt als Begründer der modernen tiergestützten Arbeit.

Längst ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Tiere dem Menschen gut tun. Mittlerweile haben nicht nur Kindergärten und Schulen ihre Türen für Tiere geöffnet, sondern u.a. auch viele andere soziale Einrichtungen….Tendenz steigend.

Tiere sind ehrlich, bedingungslos, reagieren unverstellt und direkt. Darum ist die tiergestützte Arbeit in vielen pädagogischen, therapeutischen und sozialen Maßnahmen so erfolgreich.

 

- Geduld, Vertrauen, Fürsorge, Struktur, Verlässlichkeit, das sind Werte die den 

  Kindern dadurch nahegebracht werden.

- Das Selbstwertgefühl, die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale 

  Kompetenz werden gefördert.

- Die Kinder lernen, was Zuverlässigkeit bedeutet.

- Sie üben sich im Bewusstwerden ihrer Verantwortung gegenüber denen, die

  ihre Fürsorge brauchen und von ihnen abhängig sind.

- Sie erfahren, was Ruhe, Geduld, Empathie bewirken und sie erleben Grenzen

  und Erfolge, lernen, mit Frustration umzugehen und sie auszuhalten.

- Tiere geben ihnen spontanes Feedback im verlässlichen „Wenn dann...“

  Modus: Wenn du meine Bedürfnisse respektierst, bin ich bereit, mich auf

  dich einzulassen.

- Im respektvollen Umgang mit den Tieren beginnen Kinder sich selbst zu

  respektieren.

 

Der Umgang mit Tieren hat mir immer schon viel Freude bereitet. In meinem Berufsleben habe ich schon viele positive Erfahrungen mit Kindern und Tieren gemacht und bei einer Fortbildung zu diesem Thema ebenfalls. Um mein Wissen zu vertiefen und professionell mit Kindern und Tieren zu arbeiten, habe ich in diesem Jahr mit einem Fernlehrgang  „Tiergestützte Arbeit / Pädagogik“ begonnen. Ich freue mich sehr darauf, nach der Pandemie, die Theorie in die Praxis umzusetzen!

 

 

Liebe Grüße

 

Silke Schauer

(Erzieherin aus der Gelben Gruppe)